Schöne Musik für äthiopische Schule

web_anh08561Kuhstedtermoor. Die Akteure auf der Bühne und auch das Publikum davor waren äußerst zufrieden: Ein Drittel der rund 100 Zuschauer in der Kultkneipe Cultimo tauschte gar die Rollen, schließlich steckten im Benefizkonzert für eine Schule in Äthiopien drei Konzerte in einem. Der Chor „Choriginell“ aus Osterholz-Scharmbeck, das Bremer A-cappella-Quartett „Smart Tones“ sowie das Duo „Katja & Noëmi“, ebenfalls aus der Kreisstadt, sorgten für tolle Musik. Das Lob von Bonnie Walinski während der Pause im Gespräch mit Ulrich Gschwind Schöne Musik für äthiopische Schule weiterlesen

Oma Brunhilde erlebt ihre Flohmarkt-Premiere

web_anh08485Kuhstedtermoor. „Ach herrje, ist der klein“, sagte sich Tanja Graf als sie, am Ziel angekommen, den ersten Blick auf den Flohmarkt rund um die Kulturkneipe Cultimo in Kuhstedtermoor warf. „Aber ich bin nicht enttäuscht. Beim Vorbeifahren schon eher, beim Gucken nun nicht mehr.“

Graf war zum ersten Mal auf dem Sommerflohmarkt – genau wie Sabine Tiedtke, bei der sie sich nach Klamotten umsah. Flohmärkte besuchen die beiden Frauen ansonsten häufiger, und sie sind ebenso auf der Verkäuferseite Oma Brunhilde erlebt ihre Flohmarkt-Premiere weiterlesen

Hommage an Hildegard Knef

Kuhstedtermoor. „In dieser Stadt kenn’ ich mich aus“ – mit diesem Lied begann Birgit Ka am Sonnabend ihr Konzert im Cultimo. Und meinte mit Stadt jedoch nicht Kuhstedtermoor. Berlin heißt die Stadt, in der sich Birgit Ka so gut auskennt – und das liegt einerseits daran, dass sie ganz in der Nähe gelebt hat, aber noch viel mehr, weil es die Heimatstadt von Hildegard Knef war. Diese Frau hat es Birgit Ka nämlich angetan, und aus diesem Grund heißt ihre Show: „Birgit Ka singt Hildegard Knef.“ Begleitet wurde die Sängerin von Ulli Torspecken überwiegend am Piano.

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Speer-Tochter würdigt jüdische Pädagogin

Die Schriftstellerin Hilde Schramm, Tochter des ehemaligen Reichsrüstungsministers Albert Speer, berichtete Zuhörern im Cultimo von deutscher Zeitgeschichte. Schramm stellte ihr Buch „Meine Lehrerin Dr. Dora Lux (1882-1959)“ vor. Sie erzählte vom Leben der jüdischen Lehrerin, die in der Zeit des Nationalsozialismus Berufsverbot erhielt und Widerstand leistete.
Kuhstedtermoor. Still war es im Kulturzentrum Cultimo. Mehr als 50 Gäste hingen förmlich an den Lippen von Hilde Schramm, die aus ihrem Buch „Meine Lehrerin Dr. Dora Lux“ vortrug. Die Erziehungswissenschaftlerin und ehemalige Vizepräsidentin des Berliner Abgeordnetenhauses berichtete von ihrem Leben und dem von Dora Lux, einer jüdischen Lehrerin, die sich trotz Berufsverbots zur Zeit des Nationalsozialismus nicht verbiegen ließ. Speer-Tochter würdigt jüdische Pädagogin weiterlesen

Eine 90-minütige Reise durch viele Epochen

Konzert am Abend bei Kerzenlicht: Flötenquartett Flautissimo gastiert mit einem dreifachen Genuss für die GästeMusik bei Kerzenschein, besondere Bilder von besonderen Stimmungen der Natur und ein Gaumenschmaus – auf diesen dreifachen Genuss ließen sich die Besucher im Cultimo ein.
Kuhstedtermoor. Das Flötenquartett Flautissimo nahm im Cultimo im Kuhstedtermoor seine Gäste mit auf eine musikalische Zeitreise durch vier Jahrhunderte. Von der Renaissance führte die Tour bis in die Moderne, die Zuschauer erfuhren, was in Kunst, Literatur und Musik jeweils angesagt war. Szenenapplaus war nicht gewünscht. Dafür gab es am Ende, von den wenigen Gästen einen besonders lauten und langen Beifall. Eine 90-minütige Reise durch viele Epochen weiterlesen

Satiriker präsentieren heiteres Programm für ernste Leute

Kuhstedtermoor. Knapp 40 Zuschauer im Cultimo waren am Freitagabend gefangen von den Worten der Satiriker Manfred Hausin und Winfried Bornemann. Gelacht wurde eigentlich immer – manchmal auch erst mit Verzögerung.
Schenkelklopfer servierten die beiden nicht. Es sollte ein Abend werden, der hielt, was er versprach: Es gab Witz und Wahnsinn im Wechsel, serviert von zwei Altmeistern der Satire. Hausin zeigte mit einem vorgelsenen Urlaubsgruß den Zuhören gleich zu Beginn, wohin die Unterhaltungsreise führen sollte. „Der Ort ist hässlich, die Pension ist teuer, die Leute sind blöde und das Wetter auch. Nur gut, dass du nicht hier bist.“ Er fügte erklärend hinzu: „Sie merken wir sind mindestens zweideutig, wenn nicht sogar eindeutig.“ Satiriker präsentieren heiteres Programm für ernste Leute weiterlesen

Trio Iontach meistert Konzert unter erschwerten Bedingungen

Die beiden Damen spielen im Cultimo trotz verletzungsbedingter Einschränkungen munter auf / Publikum singt begeistert mit
Das „Cultimo“ war proppenvoll: Das Trio „Iontach“ war mal wieder zu Gast. Jens Kommnick, Siobhán Kennedy und Angelika Berns sind nicht nur in Kuhstedtermoor ein Begriff für gute Unterhaltung, sie begeistern Freunde irischer Musik in ganz Deutschland. Seinen Auftritt im Cultimo absolvierte das Trio diesmal unter erschwerten Bedingungen – Angelika Berns konnte wegen eines Handbruchs keine Flöte spielen, Siobhán Kennedy musste aufgrund einer Quetschung die Geige liegen lassen. Doch „Quotenmann“ Kommnick sprang in die Bresche, lockte die tollsten Töne aus der Bouzouki, dem Cello und natürlich der Gitarre. Mit Berns teilte er sich zudem die vorgesehenen Parts am Klavier. Verletzungsbedingt verzichten konnte er auf die Damen mitnichten – und das nicht nur wegen der hervorragenden Stimmen.

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Ein friesischer Songschreiber und seine Lieder

Kuhstedtermoor. „Das war Musik zum Zuhören und zum Genießen.“ Die Gäste des Cultimo in Kuhstedtermoor waren sich einig in ihrem Urteil über die Musik von Otto Groote. Doch es war nicht Groote allein, „Groote und Fruenn“ hätte wohl besser gepasst. Schließlich singt Groote meistens auf Platt und als Freunde hatte der friesische Sänger Bert Ridderbos, Charlie Koopmann und Linde Nijland dabei. Die waren zwar nicht alle angekündigt, das machte aber niemanden etwas aus, sorgten sie doch einvernehmlich für ein dickes Plus beim Konzertgenuss. Ein friesischer Songschreiber und seine Lieder weiterlesen

Musikalischer Eintopf mit den Mulligan Music Makers

 “Ein Supersound ist das hier”, entfuhr es einem Gast beim Konzert der Mulligan Music Makers im Cultimo in Kuhstedtermoor. Verantwortlich dafür sei Sascha Friedrichs, der mit seinem Banjo den Ton angab – dies meinte zumindest Rolf Friedrichs Sänger, Gitarrist und Vater von Sascha: “Sag danke.” Zum Skiffle, dazu hatte das Cultimo eingeladen, gehört neben einem Banjo auch ein Waschbrett. Dies bediente Manfred Blendermann. Rolf Folkmitt und Didi Stuhrmann machten den tollen irischen Eintopf komplett.

Ein “Mulligan” ist ein irischer Eintopf aus vielen guten Zutaten, wenn auch die Mulligan Music Maker vordergründig zum Skiffeln eingeladen hatten. Die fünf Musiker aus Worpswede und Osterholz haben ein großes Repertoire. Die Frage, ob auch “Irisches” gewünscht wird, war mit dem Applaus schnell beantwortet und irgendwie schmeckte der Eintopf aus Skiffle, Irish Folk und Oldies gut durchgerührt erst richtig gut. Musikalischer Eintopf mit den Mulligan Music Makers weiterlesen

Eine Reise ins vergangene Jahrhundert

Hille Darjes liest im Cultimo die ergreifende Lebensgeschichte von Johanna Mutschall aus Bremerhaven
Kuhstedtermoor. Nach einem lang anhaltenden Applaus war es auf einmal wieder mucksmäuschenstill im Cultimo in Kuhstedtermoor. Die 30 Frauen und Männer im Publikum waren noch ganz ergriffen von der gerade gehörten Geschichte, niemand mochte sich als erster erheben und gehen. Die Schauspielerin Hille Darjes las die Lebensgeschichte von Johanna Mutschall, die der Bremerhavener Lehrer und Journalist Hans Happel als Buch unter dem Titel “Wir lernen ja immer, solange wir leben” herausgegeben hatte. Eine Reise ins vergangene Jahrhundert weiterlesen