„Deelwater und Gospel haben mich gelockt“

Man kennt sich untereinander. Die Probe gerät beinahe zu einer Wiedersehensfeier ob der Freude über die bekannten Mitstreiter. Den Andrang findet Evi Deelwater normal: „Gospel ist wie ein Zauberwort. Das spricht alle an. Die Leute wollen Freude haben und mitmachen.“ Mit solchen Projekten schafft es die Chorleiterin immer wieder Zuwachs für ihre Chöre zu bekommen.
Hambergen. Der Freundeskreis zur Förderung der Kirchenmusik in Hambergen und Wallhöfen wird 20 Jahre alt und das ist den Mitgliedern Grund genug in der Hamberger Kirche zu feiern. Im Mittelpunkt wird die Musik stehen. Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr hat die Chorleiterin Evi Deelwater zu diesem Zweck erneut einen Gospelworkshop ins Leben gerufen. Dieser probt mittlerweile fleißig und fiebert den Auftritt zum Jubiläumskonzert am Sonntag, 21. Oktober, ab 16.30 Uhr entgegen.

Mit von der Partie beim Konzert ist auch der Hamberger Kirchenchor, sowie der Posaunenchor mit den Jungbläsern unter der Leitung von Axel Prigge. Der Eintritt ist frei und jedermann ist willkommen. Im Anschluss an das Konzert, gegen 18 Uhr, findet ein Gottesdienst statt, in dem alle drei Chöre noch einmal zu hören sind. Dazwischen ist Gelegenheit für ein Glas Sekt oder Orangensaft um mit dem Freundeskreis anzustoßen.
Drei Probetage
Drei Probetage sind für den Workshop vorgesehen und trotz der Kürze hat sich Deelwater jede Menge vorgenommen. Mindestens vier Stücke stehen auf dem Plan und sollen vierstimmig vorgetragen werden. Deelwater: „Wir sind da sehr flexibel. Mal gucken wie es klappt.“
Nun könnte man meinen, bei diesen Vorgaben wagt es niemand, teilzunehmen – von wegen. Viele, die im letzten Jahr mitgemacht haben, meldeten sich an. Es gibt aber auch ein paar Neue. 40 Leute schauten bei der ersten Probe vorbei. Und das, obwohl sich der Hamberger Kirchenchor just bei dieser Gelegenheit auf seinem Chorwochenende befindet.
Die meisten Sängerinnen, zur ersten Probe schaute nur ein Mann vorbei, kennen Evi Deelwater von ihrer Arbeit mit diversen Chören und machen vor allem ihretwegen mit. Merle Pajenkamp gibt zu: „Der Name Deelwater und Gospel haben mich gelockt.“ Chorerfahrung hat Merle Pajenkamp nur aus der Schule, allerdings nimmt sie seit acht Jahren Klavierunterricht bei Deelwater, da klappte deren Überzeugungsarbeit prompt.
Neu dabei ist auch Marion Kling: „Ich kenne Evi seit einem Monat. Ihre Arbeit gefällt mir sehr gut, also bin ich dabei.“
„Evi ist sehr überzeugend“, meinte Martina Hacker, die schon im letzten Jahr dabei war. Hacker: „Das war ganz toll und hat viel Spaß gemacht. Evi stellt in kurzer Zeit ordentlich was auf die Beine.“ Martina Hacker ist mit ihrer Sopranstimme auch für den Sologesang bei „Jesus is a rock“ vorgesehen.

Bevor es zu ersten Tönen bei der Probe kommt, wird sich warm gemacht. Falten werden geglättet und das Doppelkinn gebügelt. Die Atemübungen erinnern an die Rückenschule und schon geht es im Hamberger Gemeindehaus in die Vollen. Der größte Teil gehört den Stimmen, zum Konzert gibt es instrumentale Unterstützung von Klaus Eimen (Schlagzeug), Karl-Heinz Viola (Kontrabass) und Evi Deelwater am Klavier.

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