Ein Duo in Höchstform

Die Musiker Hens Hensen und Detlef Blanke gastierten erneut in Holstes Kultkneipe / Zugaben fast ohne Ende
Das Publikum ließ keinen Zweifel an seiner Begeisterung: Auf die Frage des Duos “Hensen & Blanke” ob es sich auch schon auf diesen Abend gefreut habe, so wie sie, die Musiker, schallte ein lautes “Ja” durch die Kultkneipe Hellingst 59. Auch die Frage, ob sie beim letzten Auftritt des Duos dabei gewesen seien, erschallte das zweite Ja. Die Freude an dem Konzert war nicht nur den Musikern anzumerken, der Funke sprang sofort aufs Publikum über und hielt weit länger als drei Stunden an – bis über das Finale hinaus. 

Dass es nicht mehr braucht, als Bass, Gitarre und zwei Stimmen war beim Konzert des Duos “Hensen & Blanke” schnell klar. Die beiden Musiker Hens Hensen und Detlef Blanke covern große Hits, spielen aber auch eigene Songs. Im Hellingst 59 begannen sie ihr Konzert mit langsamen Stücken von Milow, Sting und Supertramp. Schneller wurde es mit “Far far away” von Slade. “Kennt ihr den?”, fragte Blanke und lieferte selbst die Antwort: “Ja ihr seid in dem Alter.”

Noch schneller spielte Hensen auf der Takamine bei “Irresistible Life”. Das Stück kommt aus seiner eigenen Feder, reiht sich aber nahtlos in die weltbekannten Ohrwürmer des Duos ein. Musik und Text hat Hensen komponiert. Mit den Lieblingsstücken von Blanke “Somebody to love” von Queen plus einem Solo von Hensen “Don’t pay the ferryman” folgte Höhepunkt auf Höhepunkt, dabei war noch nicht mal Halbzeit. In die Pause lieferten die Profimusiker ihrem Publikum das Stück “Take my breath away” von Tuck & Patty. “Unglaublich”, meinte ein Gast.

Beim Start von “I still haven’t found what I am looking for” von U2 meinte das Publikum zunächst jetzt folge “Marmor Stein und Eisen bricht. Mitnichten, “das geht nämlich so”, zupfte Blanke mal kurz den Bass an. Apropos Bass. Was damit möglich ist zeigte er bei “Hit the road Jack” mit einem Supersolo. Da durfte auch Gastgeber Kalle Dietrich mit seiner Trompete ran.

Unerreichbar ist das Duo mit seiner spanischen Disko-Volksweise “Don’t let me be misunderstood”. Da fliegen die Finger von Hensen nur so über den Gitarrenhals. In der Kultkneipe nahm der Spaß kein Ende: “Love is the answer” oder “Creeping” aus der eigenen Feder, wie auch Paul Simon, REM oder ein weiteres Stück von Queen folgten. Das erste Mal “Tschüss” sagten Hensen & Blanke mit Prince und seinem “Purple Rain” und augenzwinkernd: “Ihr wisst ja, was ihr tun müsst, damit wir weiterspielen.” Das wusste das Publikum – und genoss noch einige Zugaben. Wer nicht auf das nächste Konzert des Duos in Hellingst warten will, schaut unter www.hensen-blanke nach, wo es als nächstes auftritt.

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