Schwere der Einsätze nimmt zu

Vollersode. “Seit langem haben wir mal wieder eine Beförderung”, freute sich der Ortsbrandmeister der Vollersoder Feuerwehr Hans Schnibbe. In den Genuss und zu neuen Sternen auf den Schulterklappen kam Roland Kattenhorn. Dieser darf sich seit Sonnabend neben seiner Funktion als stellvertretender Jugendfeuerwehrwart auch Erster Hauptfeuerwehrmann nennen. Ebenfalls zu Ehren vor 38 Kameraden in der Gaststätte Brase in Vollersode kam Klaus von Thun, der seit 40 Jahren bei der Feuerwehr aktiv ist. Klaus von Thun war lange stellvertretender Ortsbrandmeister. Schnibbe: “Du hast in herausragender Stellung Dienst geleistet und warst hier vor Ort jahrzehntelang eine wesentliche Stütze in der Gefahrenabwehr.”

Den Jahresbericht teilte sich Schnibbe mit seinem jetzigen Stellvertreter Henry Oetjen. 16 Einsätze ist die Ortsfeuerwehr im vergangenen Jahr gefahren. Neun Mal galt es einen Brand zu löschen, sechs Mal war technische Hilfe zu leisten und einmal gab es einen Fehlalarm. Ein besonders schreckliches Ereignis war ein Verkehrsunfall nachts um drei Uhr. Beim Eintreffen der Feuerwehr mit immerhin 17 Mann war das Auto bereits völlig ausgebrannt und der Fahrer im Wagen verbrannt.

237 Einsatzstunden zählte Schnibbe genau. Der Ortsbrandmeister: “Unsere Einsatzzahlen sind zwar gesunken, die Schwere dabei hat dagegen zugenommen.” In den ersten Wochen dieses Jahres rückte die Vollersoder Wehr bereits fünf Mal aus. Geübt wurde auch jede Menge, allerdings fand Schnibbe hier auch einen der wenigen Kritikpunkte: “Die Dienstbeteiligung ist verbesserungswürdig.” Beim Gemeindewettbewerb landete Vollersode im Mittelfeld. “Man hat sich auf die Gastgeberrolle konzentriert”, meinte Schnibbe dazu. Am gleichen Tag richtete die Feuerwehr den “Tag der Vereine” mit aus, so herrschte jede Menge Trubel am Feuerwehrhaus. Für das Osterfeuer und einen Sommerfest zeichnete die Wehr ebenfalls Verantwortung. Die Blauröcke sicherten viele Schützen- und Erntefeste ab.

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