Für einen starken Vereinssport

„Auf diese Übungsleiter können sich die Vereine freuen.“ Torsten Schanz, Sportlehrkraft des Kreissportbundes Osterholz (KSB) ist stolz auf seine Absolventen. Mindestens ebenso stolz ist er auf seine Referenten. Dem KSB ist es bisher immer gelungen, alle geplanten Lehrgänge auch anzubieten und so für qualifizierte Übungsleiter in vielen Vereinen aus den Landkreisen Osterholz, Rotenburg, Verden und Cuxhaven zu sorgen.
Landkreis Osterholz. Wenn es um die Ausbildung von Übungsleitern geht, setzt der Kreissportbund auf sein Referententeam.

Neben der Sportlehrkraft Torsten Schanz gehören Thomas Hehlmann, Janne Lasius, Claudia Reissdorf und Uwe Kommer dazu. Ihnen ist es zu verdanken, dass es dem KSB bislang immer gelungen ist, seine Übungsleiterlehrgänge auch umzusetzen. Aktuell konnte in Bredbeck die zweite Lizenzstufe (B) mit den Ausbildungsschwerpunkten „Sport in der Prävention“ erworben werden. Sechzehn Frauen und Männer erreichten den Abschluss, darunter Julia Sept, Heike Suckow, Jana Mindermann und Gerald Sachs aus dem Landkreis Osterholz.

Doch zurück zu den Referenten des KSB: Thomas Hehlmann ist schon mehr als 20 Jahre dabei. Ihm liegt besonders die Organisation, die Hintergrundarbeit. Hehlmann macht theoretischen Unterricht zu Beginn des Kurses; Sport und Gesundheit gehören für ihn zusammen, das vermittelt er.

Nicht wegzudenken aus dem Team ist Claudia Reissdorf, die mehr als 20 Stunden theoretische und praktischen Kenntnisse an die Übungsleiter vermittelte. Die Schwerpunkte liegen bei der freiberuflichen Sportlehrerin im Kreislauftraining und bei der Wirbelsäulengymnastik. Neun Jahre ist die Langstreckenläuferin inzwischen dabei. Funktionstraining, Brainfitness und Koordination sind das Fachgebiet von Heilpraktiker, Sporttherapeut und Diplom-Sportlehrer Uwe Kommer. Er ist Ausbilder seit 1992. Relativ neu dabei ist die Sportstudentin Janne Lasius. Sie ist mit 21 Jahren die Jüngste im Team. Lasius ist zugleich die Lehrgangsleiterin und vor Ort rund um die Uhr für alles Organisatorische verantwortlich. „Wir kennen uns alle gut untereinander und sind ein nettes Team“, sagt Lasius. Einig sind sich alle Referenten, dass Prävention weiter im Kommen ist.

Übungsleiter sorgen für neue Ideen

Der Ausbildungsabschluss ist ein Qualitätszertifikat. Vereine brauchen Übungsleiter, um mit dem „Pluspunkt Gesundheit“ werben zu können, damit in Zusammenarbeit mit den Krankenkassen Kursgebühren erstattet werden. Für Torsten Schanz ist Prävention ein Zukunftszweig für die Vereine: „Die Zielgruppen für diese Angebote werden immer größer.“ Schanz wünscht sich mehr Teilnehmer aus dem eigenen Landkreis: „Es gelingt leider nicht, so viele Teilnehmer aus dem Landkreis zu gewinnen, wie es nötig wäre. Ich höre ja immer wieder, dass viele Vereine solche Übungsleiter suchen.“

web_anh09472Laut Schanz sind die erfolgreichen Absolventen geeignet, Leute anzusprechen, die sonst nicht im Verein sind und die sich bisher nicht regelmäßig bewegen. Schanz: „Vereine sind die besten Institutionen für Dauerangebote.“ Jana Mindermann sieht das ähnlich. Die Lehrgangsabsolventin möchte ein neues Angebot in ihrem Heimatverein, der TSG-WGE, schaffen: „Gesundheitssport liegt im Trend.“ Mindermann hatte ihre C-Lizenz beim Niedersächsischen Turnerbund in Hannover gemacht und sich für die Weiterbildung den Kreissportbund ausgeguckt: „Ich wollte sehen, wie das hier läuft.“ Mindermann war mehr als zufrieden, genau wie Heike Suckow vom Gesundheitssport OHZ: „Hier sind ausnahmslos gute Referenten; man merkt, dass darauf geachtet wird. Auch die Gruppe war toll, wir sind alle befreundet.“

„Qualität ist wichtig und wird hier geboten“, weiß Gerald Sachs von Octagon Sport. Der Lilienthaler findet es wichtig, breit ausgebildet zu werden. Auch er fühlt sich im Verein wohl: „In Fitness-Studios ist man eher allein, im Verein ist das Umfeld familiär, man macht was zusammen.“ Sein Ziel ist es, Leute an den Verein zu binden, denen es gut geht, die Spaß haben und gesund bleiben. Die Kenntnisse dazu bekam er vermittelt, nun freut er sich auf Bewegung im Alltag und neue Kurse in seinem Verein.

 

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