SPD-Kinderfest: Lange Hälse und scheppernde Dosen

Hambergen. “Beinahe unlöschbar”, so könnte man das Übungshaus beim Kinderfest der SPD in Hambergen bezeichnen. Die Sozialdemokraten hatten der “Station 1” auf dem Sportplatz “Am Wällenberg” neue Scharniere verpasst und die “Brände” in den Fenstern waren vom Strahl des Gartenschlauchs nicht umzuwerfen. Inka Bernau hielt lange drauf – ohne Chance. Mika Grahl hatte die zündende Idee: “Darf ich das mit dem B-Schlauch versuchen?” Durfte er nicht. Rund 50 Mädchen und Jungen schauten am Sonnabend auf dem Kinderfest vorbei und sammelten fleißig Sterne.

Sterne gab es natürlich auch beim Übungshaus. Hambergens Bürgermeister Reinhard Kock schaute genau hin und wer genau traf, bekam auch alle möglichen Sterne, ob das Feuer nun fiel oder nicht. Nicht fallen sollten dagegen die Eier von den Löffeln beim Eierlauf. Über Bänke, Kisten, Wackelbretter und gefährliche Wippen galt es die Eier sicher über den Parcours zu bringen. Nicht nur Elisa Raddatz und Josephine Kück zeigten, dass die vielen Hindernisse sie nicht bremsen konnten.

Das wiederum erledigte die Banane, die sich beim Früchteangeln als uneinnehmbar bewies. Mittels zweier Angeln mit Ring statt Haken am Ende galt es Karotten und Bananen zu fischen. Ein Geduldsspiel waren bereits die Karotten, eine Banane schaffte niemand in der ersten Stunde. Schwierig für die Kleinsten war es mit Pfeil und Bogen zu schießen. Mama oder Papa mussten mit anpacken, damit der Pfeil überhaupt auf eine Reise geht. Da war es schon einfacher einen Ball zu schmeißen. Wenn es nach einem Wurf ordentlich schepperte, verkündete dieses Geräusch viele Sterne beim Dosen werfen.

Leichtes Spiel hatten die Mädchen und Jungen bei Gerd Brauns. Augen zu und los geknabbert hieß es hier, leckere Bretzel hingen an der Schnur. Einen langen Hals machte nicht nur Giraffe Inga Bernau. Drei Sterne gab es immer und das Knabberzeug obendrein. Brauns: “Ich kann einfach nicht anders.” “Wunsch erfüllt”, hieß es bei Andrea Stephan. Sie verpasste den Kindern das gewünschte Gesicht, egal ob Tiger, Strand oder Blume. Beim Kinderschminken gab es keine Einschränkungen und keine Sterne.

Leichtes Spiel hatte auch die Jugendfeuerwehr Hambergen. Sie betreute die Hüpfburg und betrieb Eigenwerbung. Kurz das Martinshorn erklingen lassen und “Wasser marsch” schon strömten die Kids zu ihnen. Stolz wie Oscar stemmten sie den schweren Schlauch. “Kinderfest ist cool”, meinte Mika und Kilian Wittke fügte hinzu: “Das Kinderfest ist nur zu empfehlen. Ich komme auch nächstes Jahr wieder.” Dass es stattfindet ist nahezu garantiert. Am Sonnabend gab es bereits die 30. Ausgabe. Noch nie ist das Kinderfest ausgefallen, höchstens mal wegen Regens in die Turnhalle verlegt worden. Hartmut Pukies erinnert sich an die ersten Jahre: “Da fand das Kinderfest noch hinter der Schule statt. Die Kinder mussten schon Rad fahren können, denn eine Radtour gehörte dazu. Luftballon stechen und Ringe werfen waren die typischen Spiele.” Detlef Fritsch, am Sonnabend für die Bockwurst eingeteilt: “Einmal haben wir sogar in Bremen den Hauptbahnhof besichtigt.” Die SPD hat vieles ausprobiert, als bester Termin hat sich die Ferienmitte heraus kristallisiert.

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