Endlich geht’s raus aus dem Zwergenhaus

Außengelände der Stubbener Kindertagesstätte offiziell eingeweiht
Stubben. “Tante Trude Trippelstein”, sangen die Mädchen und Jungen der Tagesstätte “Stubbener Zwergenhaus” erwartungsfroh am Donnerstagnachmittag zur Begrüßung ihrer Gäste zum Tag der offenen Tür. Dabei müssten sie eigentlich ganz traurig sein, denn trotz des kräftigen Sonnenscheins kamen sie einfach nicht raus auf das Außengelände. Doch die Wartezeit war jetzt vorbei, der Tag der offenen Tür hatte einen triftigen Grund: Beverstedts Samtgemeindebürgermeister Ulf Voigts eröffnete den Weg zum Spielberg und zum Boot – er weihte das neue Außengelände offiziell ein.

“Gar nicht so einfach mit so einer Luxusschere”, sagte Voigts – denn die Leiterin der Kita Heike Durak hatte ihn mit einer stumpfen Lernschere ausgestattet. Für die Kinder gab es nach dem Fallen des Bandes kein Halten mehr, sie stürmten an Voigts vorbei ins Freie.

Natürlich waren die Mädchen und Jungen seit der Einweihung der Kindertagesstätte im November vergangenen Jahres nicht ständig nur im Gebäude. Aber sie spielten das Spiel grandios mit, ein offizieller Termin ist ein offizieller Termin und mit dem großen Boot gibt es ja auch eine neue Attraktion.

Draußen angekommen gab es viel Lob für die Eltern, die hier unzählige Stunden für das neue Spieleparadies gearbeitet haben. Samtgemeindebürgermeister Voigts: “Alle haben hier mit angepackt, vieles wurde nach und nach erledigt. Danke. Die Gemeinde hat einige Tausend Euro in die Hand genommen, die Kindertagesstätte liegt hier sehr schön und ist voll belegt.” Auch Heike Durat dankte für die vielen fleißigen Hände und merkte an, dass zum Tag der offenen Tür die Mütter die besten Torten Stubbens gebacken haben.

Leider nicht rechtzeitig geklappt hat die Schlussabnahme des Bootes, sodass hier noch ein Absperrband im Wind wackelte. Voigts vertröstete die Kinder auf den nächsten Tag. Das Boot selbst ist ein Geschenk des Energieversorgers EWE. Claudia Butzkies, Geschäftsbereichsleiterin Bürgerservice: “Das Boot wurde während der Sail in Bremerhaven gebaut und ist uns schon vor dem Bau angeboten worden. Ich habe sofort Ja gesagt. Hier haben es die Eltern an den Samstagen dann kindersicher gemacht.” Insgesamt gebe es drei von diesen Booten, weitere stehen in Schiffdorf und Loxstedt.

Die Mädchen und Jungen störten sich nicht weiter an der Sperrung, Alternativen gibt es jetzt schließlich genug. Beispielsweise den Spielberg mit Tunnel und Rutsche, der auch als Rallyestrecke dient. Wippen, Schaukeln und Sandkästen bietet der Spielplatz ebenso und zum Festtag gab es noch das Gewinnspiel “Scheibenschießen”. Unter der Anleitung von Diana Smith konnten sich die Kinder Aquarell-Sonnenschutz-Schirme basteln.

“Toll wie die hier das hinbekommen haben”, lobte Stubbens Bürgermeister Gerhard Tienken. “Dank der vielen Helfer mussten wir nicht zu tief in die Taschen greifen”, sagte er. Und Tienken ist überzeugt, dass die Kindertagesstätte am neuen Standort besser aufgehoben ist, auch wenn der Rat der Sache anfangs sehr skeptisch gegenüber stand.

“Inge, Dinge, Dinge” hieß es unterdessen aus den Kindermündern und auch die Großen ließen sich vom Singkreis anstecken und sangen mit.

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