Schlagkräftiger Musiktage-Start

Hagen. „Schlagzeug finde ich generell gut und ich war neugierig wie ein Konzert nur mit Schlaginstrumenten funktioniert.“ Maren Rübekeil aus Sellstedt wusste, warum sie zum Start der Musiktage die Burg zu Hagen aufsuchen wollte. Ihr Fazit zur Halbzeit: „Ich bin begeistert über die Variationen. Mir gefällt es sehr gut.“ Ihre Meinung teilten wohl fast alle der rund hundert Besucher. Elbtonal Percussion kam an bei den Zuschauern. Andrej Kauffmann, Jan-Frederick Behrend und Stephan Krause beherrschten ihre Instrumente und wussten auch über deren Geschichte Bescheid. Behrend zum Ballaphon: „Der große Vorteil beim Bau ist, dass es anschließend eine leckere Kürbissuppe gab.“ Ausgehöhlte Kürbisse bilden nämlich den Klangkörper. [geolocation]

Die drei Musiker reisten musikalisch nicht nur durch die Zeit, schließlich gehört ihr Handwerkszeug zu den ältesten Instrumenten der Welt, sondern auch durch die Kontinente. Mit der Marimba ging es durch Afrika und mit dem Vibraphon nach Asien. Zu dritt schlugen sie bei „Trio Per Uno“ gemeinsam auf die große Trommel ein, allerdings nicht aus therapeutischen Zwecken wie Behrend versicherte. Dem Trio war es ansonsten wichtig, verschiedene Stile und Instrumente zu verbinden.

Das klappte, ob laut oder leise, die Schlagwerker spielten mit Lautstärken und Klangfarben, vielfach drehten sich verwundert die Köpfe um zu schauen, woher die außergewöhnlichen Töne kommen. Ute Aufderheide war erstmals auf den Musiktagen, sie entschied sich gegen die Klassik und war begeistert: „Faszinierend. Das hätte ich nie erwartet, wie die hier auf den Instrumenten zaubern.“

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