38 Kilometer in Richtung Wattenmeer

Die Radtour von Osterholz-Scharmbeck nach Gnarrenburg bietet viele Möglichkeiten zum Freizeitgenuss
Landkreis Osterholz.
Unsere Radtouren-Serie führt heute von Osterholz-Scharmbeck nach Gnarrenburg. Genauer: vom Marktplatz der Kreisstadt bis zum Bahnhof der Gemeinde. Eine Strecke ist 38 Kilometer lang. Wer von Gnarrenburg zurück mit dem Moorexpress fahren möchte, sollte diese Tour nicht unter der Woche radeln – dann fährt der Express nicht. Nach einem Frühstück auf dem Marktplatz geht es los. Ab auf die Räder und auf die Bahnhofstraße. Auf dieser Straße bis zur Höhe des Rathauses bleiben und dann geradeaus in die “Osterholzer Straße” fahren. Der höchste Punkt der Tour ist erreicht, die einzige Steigung geschafft.

Schwungvoll geht es unter der Bahn hindurch und am Zebrastreifen links ins Klosterholz. Hier geht es auch gleich wieder rechts raus, das Kreishaus (Buchenweg) wird rechts liegengelassen. Am Ende wieder rechts und gleich wieder links (Pferdeweide) abbiegen.

Wiederum geradeaus geht es in die “Ahrensfelder Straße”. Der Verkehr ist schon bedeutend ruhiger, ab und an kommt mal ein Auto vorbei. Dieses Gefühl hält übrigens bis Gnarrenburg an, es ist wirklich eine tolle Radfahrstrecke mit recht wenig Anwohner- und Lieferverkehr.

Die Ahrensfelder Straße wird zur “Auf der Horst”. An deren Ende nach rechts in die Neuendammerstraße und bald links in die Straße “Am Klostermoor” abbiegen. Straßenschilder für die beiden letztgenannten Straßen sind allerdings nicht zu finden – einfach dem Radwegweiser Richtung Hambergen folgen.

Vor dem Sportplatz stehend geht es nach links. Dem Verlauf der Straße folgen bis “Unter den Linden” und nach rechts abbiegen. Fünf Kilometer sind bereits geschafft. Bei der Bäckerei Budelmann kann noch einmal Proviant gekauft werden, bevor es weiter nach rechts bis zur Fußgängerampel geht. Dort wird die Straße überquert. Wir sind im “Sankt Willehadus Weg” und bleiben diesem bis zum Ende (Am Heudamm) treu. Für den kleinen Hunger zwischendurch gibt es, zumindest im Spätsommer und Herbst, jede Menge Apfelbäume zur Linken.

Nach 150 Metern geht es nach links in die “Sandhausener Straße”. Ab hier hilft der Kiebitz weiter und begleitet uns bis nach Gnarrenburg. Der Kiebitz ist das Logo des Fernradweges “Vom Teufelsmoor zum Wattenmeer” und weist uns den Weg – also Augen auf.

Am Ende dieser Straße und damit vor der Rechts-Links-Kombination (Preishamm – Ströher Straße) liegt die Gaststätte “Hermanns lütke Schüre”. Ein paar hundert Meter weiter taucht rechts das “Hus an Moor” auf. Hier wird “bed & breakfast” angeboten. Dreihundert Meter weiter liegt die Moorkate. Zeit für eine Rast und eine kleine Zeitreise. Tolle Fotomotive gibt es hier genug.

Um Heimathaus, Kindergarten und Grundschule herum geht es direkt in die Spreddiger Straße. Am Ende fahren wir links in die Straße “Schnirrenburg” und gleich wieder rechts in die Mullstraße. Fotoapparat dabei? Dann bietet sich ein Ausflug in das Hamberger Moor an. Möglich ist das am Ende der Mullstraße.

Rechts in die “Heilsdorfer Straße” und weiter geradeaus bis ins Moor. Ohne Abstecher geht es nach wenigen Metern Heilsdorfer Straße links in die “Lange Reihe”.

Dem Verlauf der Straße folgen bis zum Kindergarten in Heißenbüttel und hier rechts in Richtung Klärwerk und Verlüßmoor abbiegen und genauso fahren. Die Gaststätte “Heidehof” nebst Campi ngplatz bietet sich zur Rast in Verlüßmoor an. In der nächsten Kurve gibt es in der Dämmerung “Kraniche im Günnemoor”, nur damit man weiß wo es ist.

Nach der Verlüßmoorer Straße rechts in die Bornreiher Straße abbiegen und nach 1,8 Kilometern nach links in den Querweg.Von hier aus gibt es einen tollen Ausblick bis zum Flugplatz Hüttenbusch. Am Ende nach rechts in die “Friedensheimer Straße”, mit leichtem Anstieg des Verkehrs.

Den nächsten Kiebitz muss man fast suchen und findet ihn links circa 200 Meter vor der Hammebrücke. Wer ihn verpasst genießt die Aussicht von der Brücke und wendet. Der Radweg schlängelt sich wie die Hamme bis nach Viehspecken.

Nach insgesamt fast 23 Kilometer ist Pause an der Viehspecker Schleuse angesagt. Die Schleuse wird gekurbelt und klar, sogleich ausprobiert.

Eine Rastmöglichkeit mit zwei Bänken ist ebenfalls gegeben, leider fehlt ein Tisch. Weiter geht’s am Ende (Ostersoder Straße) rechts. Die Gaststätte Dierks lädt auf die Sommerterrasse ein, hat aber heute Ruhetag. Kanu-, Torfkahn- und Kremserfahrten sind hier möglich. An der Mühle geht es links in die Meinershagener Straße.

In dieser Straße liegt der “Hof Arche Noah”, auf dem vom Aussterben bedrohte Haustiere gezüchtet werden. Ein Besuch ist möglich.

Am Ende der Straße geht es nach links zum Gasthof “Zur Kreuzkuhle”. Rast und Umstieg auf Kanu und Torfkahn sind möglich. Dem Verlauf der Straße folgen, aber erste Möglichkeit zur Überquerung “Hamme-Oste-Kanal” nutzen und auf der ruhigen “Kohlheimer Straße” fahren. Mehrere Klappstaus sind zu bestaunen

Nach rund 1500 Meter geht es nach links in die Dahldorfer Straße weiter, Unterstellmöglichkeit nebst Tische und Bänke sind hier gegeben, oder am Wochenende einen Kilometer weiter geradeaus zum Café Fritz mit tollem Garten und leckerer Torte und anschließend zurück.

Schließlich hat Klaus Plump, Vorsitzender des Allgemeinen Deutschen Fahrrad Clubs und Autor der Tour diese auf den Namen “Gnarrenburg über Café Fritz” getauft. Den Verlauf der Dahldorfer Straße folgend kommt man mitten in Gnarrenburg an. Rechts in die Hindenburgstraße und links in die Bahnhofstraße fahrend kommt man zum Bahnhof, um vielleicht die Rückreise per Moorexpress anzutreten – ohne weiter treten zu müssen.

Ein längerer Aufenthalt in Gnarrenburg lohnt sich allerdings auch. Was man dort alles unternehmen kann?

Informationen hierzu gibt es im Internet unter www.touristik-gnarrenburg.de.

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