Christina Jantz übernimmt den Vorsitz

Unterbezirksparteitag der SPD Osterholz verabschiedet Tim Jesgarzewski / Wahl eines neuen Vorstands
Osterholz-Scharmbeck. Der Begeisterung von Professor Dr. Tim Jesgarzewski schlossen sich am Donnerstagabend alle Teilnehmer am Parteitag des SPD-Unterbezirks Osterholz im Hotel Tivoli an. Begeistert zeigte sich der nunmehr ehemalige Vorsitzende über seine vorgesehene Nachfolgerin Christina Jantz: “Der Abschied nach acht Jahren fällt mir natürlich schwer, aber auch leicht, weil ich genau weiß, dass meine Nachfolgerin das ungleich besser machen wird als ich.” Zu dieser Überzeugung ist Jesgarzewski durch die langjährige Zusammenarbeit mit Jantz gekommen. Die Schwanewederin war seine Stellvertreterin. Seinen Abschied aus dem Amt erklärte er mit den Worten: “Was ich schaffen kann, das schaffe ich. Was ich nicht mehr schaffen kann, das gebe ich ab.” Danksagungen hat er sich verboten und auch ein Rückblick musste ausbleiben. Jesgarzewski: “Uns interessiert nicht die Vergangenheit, wir müssen in die Zukunft blicken.”

Das taten die Parteigenossen gern, unterstützten die Vorschusslorbeeren ihres Ex-chefs und wählten die 33-jährige Christina Jantz einstimmig zur Vorsitzenden. Sie stellte sich daraufhin kurz vor, verriet dass sie ledig sei und von Berufswegen als stellvertretende Ortsamtsleiterin in Vegesack für Ordnung sorgt. Sie stehe in der SPD für Teamarbeit. Einen Aufgabenschwerpunkt sieht sie darin, aus dem Unterbezirk Kandidaten für den Landtag und Bundestag zu stellen. Jantz: “Wichtige Themen sind Bildung, Wirtschaft und innere Sicherheit. Die angespannte finanzielle Lage der Kommunen ist eine besondere Herausforderung.”

Einig war sich die Versammlung auch bei den weiteren Wahlen. Jendrik Schröder und Andreas Motscha sind die neuen Stellvertreter von Jantz. Tanja Thäte übernimmt die Verantwortung für die Finanzen. Heiner Peper bleibt Schriftführer. Im erweiterten Vorstand sind Gerd Brauns, Frank Schmidt, Jannis Okun, Jürgen Kuck, Elke Löwenberg, Meike Löwenberg, Lüder Kreft und André Henke. Die Stimmenauszählung nutzten Björn Herrmann, Brigitte Eschershausen und Yunes Emir. Sie berichteten aus dem Kreistag, aus der Gruppe 60 plus und von den Jusos.

Ganz ohne Blick zurück endete die Versammlung nicht. Roland Güttler erinnerte an Jesgarzewskis Amtsübernahme: “Es war eine Kampfabstimmung. Heute kann ich sagen, die Zusammenarbeit war perfekt. Selbst menschlich hat sich Tim als Professor nicht verändert.”

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