Osterartikel und “Blubberblasen”

Erster Frühlingsmarkt in der “Arche”
Hambergen. Ordentlich Tumult herrschte am Freitagnachmittag auf dem Gelände des Evangelischen Integrationskindergartens “Arche”. Der erste Frühlingsmarkt zog viele Gäste an. Während sich die Kinder auf den Spielgeräten und oder mit “Blubberblasen” vergnügten, konnten die erwachsenen Besucher in aller Ruhe die Angebote der Marktstände in Augenschein nehmen. Angeboten wurden unter anderem pinkfarbene Rattankugeln, Vogel-Stiftehalter, Weidenkränze, Windlichter, Hasenkörbe, gefüllte Acryleier, Lattenhühner mit Dosen, Lattenhasen und Lattenlämmer aus der Werkstatt des Kindergartens. Seit Februar hatten die Mädchen und Jungen zwei Mal in der Woche fleißig gebastelt, ab und an auch mit Elternunterstützung. Die Idee, die Kinder ihre Frühlingsdekorationen selbst verkaufen zu lassen, ließ sich allerdings nicht so einfach umsetzen – die Ablenkungen waren zu groß. Doch das war kein Problem, dann sprangen Mama und Papa ein.

Vin, Lukas und Loisa allerdings hielten durch und hatten jede Menge Spaß am Verkaufen. Ihre Schatulle füllte sich Euro um Euro. Ebenso bei Marvin Tietjen, der allen potentiellen Kunden zurief: “Kannst alles kaufen.” Seine Mama wusste, dass die Sachen mit Bezug zu Ostern besonders gut gingen. Auf dem Spielplatz lockte zudem eine Frühlingsbowle, und im Gebäude wartete ein riesiges Kuchenbüfett auf die Besucher. Ausgezahlt hatte sich auch, dass die Kinder aus der “Arche” oft im Seniorenheim singen – nun waren deren Bewohner zum Gegenbesuch auf dem Frühlingsmarkt anzutreffen.

Heiß umlagert war der neue Spielturm, vereint er doch Kletterwand, Kletterseile, Rutschstange und Aussichtsplattform. Immer kletterten Kinder an den Seilen hoch, um dann an der Stange nach unten zu rutschen. Die Papas passten auf, dass jeder Knirps zum Zuge kam und auch die Kleinsten dank helfender Hand mitmachen konnten. Ebenso anziehend war ein riesiger, mit Seifenwasser gefüllter Bottich. Bis zu ersten Schwindelerscheinungen pusteten Groß und Klein mit langen Strohhalmen ins Wasser und ließen so viele Blubberblasen in den Hamberger Himmel aufsteigen.

Etwas abseits stand die “Erbsenbahn” – dort war Geschicklichkeit und schnelle Reaktion gefordert: mit dem Hammer galt es, kugelnde Erbsen platt zu hauen. Ben war dank einiger Treffer mit Begeisterung dabei. Die Mädchen begeisterten sich mehr für das Basteln von Schmetterlingen.

Nach zwei Stunden Frühlingsmarkt war Schluss, und für alle Besucher stand ein gemeinsamer Ausflug zum Erntefestplatz an. Jedes Kind bekam einen Luftballon, um diesen dort auf eine große Reise zu schicken.

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