Ingrid Pfeiffer liest aus Krimis

Landfrauenverein hat Autorin bei seiner Weihnachtsfeier zu Gast
Bramstedt. Neujahrs- und Butterkuchen, leckerer Kaffee, aber auch ein Kükenragout und Maden im Käse haben die Hauptrolle in der Lesung der Krimiautorin Ingrid Pfeiffer aus Hagen gespielt. Pfeiffer war Gast auf der Weihnachtsfeier des Landfrauenvereins Bramstedt und Umgebung. 150 Damen hörten gespannt zu, als Pfeiffer mit ihren Geschichten startete: “Ich habe meine Auswahl auf das Besinnliche reduziert, heute gibt es keine Mörder.” Genauso gespannt wie bei Pfeiffer hörten die Landfrauen beim Auftritt des Chores der freikirchlichen Gemeinde Bramstedt zu. “Unglaublich schön” war nur eines der Lobe für die Sängerinnen Kyong-Ah Steinbauer, Doris Schehrer und Angelika Schluder, die von Ira Kim am Keyboard begleitet wurden. Mit “Stille Nacht, heilige Nacht” starteten und beendeten die Chormitglieder die dreistündige Weihnachtsfeier im festlich geschmückten Saal.

Ein ganz besonderes Solo legte Kyong-Ah Steinbauer zudem auf Koreanisch hin und lieferte auch die danach geforderte Zugabe ab. Mitsingen war ansonsten ausdrücklich erwünscht, und die Damen hatten keine Hemmungen, dies bei bekannten Weihnachtsliedern wie “Oh, du fröhliche” und “Fröhliche Weihnacht überall” kräftig zu tun.

Sabine Wehmann, die Vorsitzende des Landfrauenvereins Bramstedt und Umgebung leitete durch den bunten Abend, bedankte sich mit kleinen Geschenken bei ihren Kollegen und den Ortsvertrauensfrauen. Sie wies auf Termine hin und führte mit dem Gedicht “Mensch, lass dich nicht aus der Ruhe bringen” in den Abend ein. Ihre Stellvertreterin Marita Schöne las den Weihnachtsbrief der Landesvorsitzenden Brigitte Scherb vor.

Danach las Ingrid Pfeiffer aus ihren Werken vor. “Die Köchin oder der Mord im Moor” und “Die Köchin oder die Leiche im Moor” lauten die Titel ihrer beiden Bücher, aus denen sie ebenso vortrug, wie aus dem geplanten und noch nicht veröffentlichten Winterbuch, das die Reihe fortsetzt. Hauptperson in den Büchern ist die Köchin Line, die den Moorbauern Früllerk Grapentien heiratet. Das Vorbild zu Line ist “meine Oma in echt”, gibt Pfeiffer zu. Ihre Geschichten spielen Ende des achtzehnten Jahrhunderts in Bremen und im Günnemoor. Die Namen Line und Früllerk habe die Autorin gewählt, um ihren Großeltern ein Denkmal zu setzen.

Koch- und Backrezepte aus den Geschichten standen auf der Weihnachtsfeier im Vordergrund, spielen aber auch in den Büchern eine große Rolle. Die Gäste lauschten den Geschichten von Pfeiffer gespannt und erkannten sich selbst wieder, als die Autorin von dem Neujahrskuchen erzählte, nach deren Krümel sich nicht nur die Protagonisten im Buch die Finger lecken. Pfeiffer erzählte auch von “Pissjule” und erklärte: “Die heißt so, weil inkontinente Jule nicht so schön klingt.” Passend zur Weihnachtsfeier erzählte Pfeiffer auch weihnachtliche Anekdoten und verriet augenzwinkernd, was mit den vielen Resten am Festtag zu machen sei. So seien die trockenen Kekse, die niemand mehr essen will, noch als Streugut bei Glatteis geeignet. Die Geschichte “Weihnachten einmal ganz anders” von Dorothee Evers und eine Entenbrust auf dem Teller rundeten den Abend der Landfrauen schließlich ab.

Landfrauenverein hat Autorin bei seiner Weihnachtsfeier zu Gast
Bramstedt. Neujahrs- und Butterkuchen, leckerer Kaffee, aber auch ein Kükenragout und Maden im Käse haben die Hauptrolle in der Lesung der Krimiautorin Ingrid Pfeiffer aus Hagen gespielt. Pfeiffer war Gast auf der Weihnachtsfeier des Landfrauenvereins Bramstedt und Umgebung. 150 Damen hörten gespannt zu, als Pfeiffer mit ihren Geschichten startete: “Ich habe meine Auswahl auf das Besinnliche reduziert, heute gibt es keine Mörder.” Genauso gespannt wie bei Pfeiffer hörten die Landfrauen beim Auftritt des Chores der freikirchlichen Gemeinde Bramstedt zu. “Unglaublich schön” war nur eines der Lobe für die Sängerinnen Kyong-Ah Steinbauer, Doris Schehrer und Angelika Schluder, die von Ira Kim am Keyboard begleitet wurden. Mit “Stille Nacht, heilige Nacht” starteten und beendeten die Chormitglieder die dreistündige Weihnachtsfeier im festlich geschmückten Saal.
Ein ganz besonderes Solo legte Kyong-Ah Steinbauer zudem auf Koreanisch hin und lieferte auch die danach geforderte Zugabe ab. Mitsingen war ansonsten ausdrücklich erwünscht, und die Damen hatten keine Hemmungen, dies bei bekannten Weihnachtsliedern wie “Oh, du fröhliche” und “Fröhliche Weihnacht überall” kräftig zu tun.
Sabine Wehmann, die Vorsitzende des Landfrauenvereins Bramstedt und Umgebung leitete durch den bunten Abend, bedankte sich mit kleinen Geschenken bei ihren Kollegen und den Ortsvertrauensfrauen. Sie wies auf Termine hin und führte mit dem Gedicht “Mensch, lass dich nicht aus der Ruhe bringen” in den Abend ein. Ihre Stellvertreterin Marita Schöne las den Weihnachtsbrief der Landesvorsitzenden Brigitte Scherb vor.
Danach las Ingrid Pfeiffer aus ihren Werken vor. “Die Köchin oder der Mord im Moor” und “Die Köchin oder die Leiche im Moor” lauten die Titel ihrer beiden Bücher, aus denen sie ebenso vortrug, wie aus dem geplanten und noch nicht veröffentlichten Winterbuch, das die Reihe fortsetzt. Hauptperson in den Büchern ist die Köchin Line, die den Moorbauern Früllerk Grapentien heiratet. Das Vorbild zu Line ist “meine Oma in echt”, gibt Pfeiffer zu. Ihre Geschichten spielen Ende des achtzehnten Jahrhunderts in Bremen und im Günnemoor. Die Namen Line und Früllerk habe die Autorin gewählt, um ihren Großeltern ein Denkmal zu setzen.
Koch- und Backrezepte aus den Geschichten standen auf der Weihnachtsfeier im Vordergrund, spielen aber auch in den Büchern eine große Rolle. Die Gäste lauschten den Geschichten von Pfeiffer gespannt und erkannten sich selbst wieder, als die Autorin von dem Neujahrskuchen erzählte, nach deren Krümel sich nicht nur die Protagonisten im Buch die Finger lecken. Pfeiffer erzählte auch von “Pissjule” und erklärte: “Die heißt so, weil inkontinente Jule nicht so schön klingt.” Passend zur Weihnachtsfeier erzählte Pfeiffer auch weihnachtliche Anekdoten und verriet augenzwinkernd, was mit den vielen Resten am Festtag zu machen sei. So seien die trockenen Kekse, die niemand mehr essen will, noch als Streugut bei Glatteis geeignet. Die Geschichte “Weihnachten einmal ganz anders” von Dorothee Evers und eine Entenbrust auf dem Teller rundeten den Abend der Landfrauen schließlich ab.

Ein Gedanke zu „Ingrid Pfeiffer liest aus Krimis“

  1. MOin, also ich habe das Buch neulich geschenkt bekommen und natürlich auch gelesen. Fazit: Absolut lesenswert! Krimi und Heimat das hat schon etwas, wenn man Orte und Namen kennt.

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