“Es war ein zugiger Stall”

Weihnachtsaufklärungsperformance mit Finanzbeamtentango und Randalierersong im “Hellingst59”
Hellingst. Gelangweilt saßen Reinhard Röhrs und Jan Fritsch (Die Experten) zum Start ihrer Weihnachtsaufklärungsperformance auf den Barhockern in der Kultkneipe “Hellingst 59”. Röhrs machte ein auf müde, gähnte immerwährend und klimperte auf der Gitarre: “Das reicht jetzt auch, nech?” fragte er Kollegen Fritsch. Dieser wollte ein weiteres Lied spielen, aber welches? Röhrs wusste es: “Das andere, oder?”

Fritsch weckte Röhrs und das Publikum, welches frisch vom Frühstück rüber gewechselt war: “Liebes Publikum, das können sie sich doch nicht gefallen lassen.” Dabei meinte er nicht nur den müden Start, sondern auch die Wahrheiten um das Weihnachtsliedgut im Allgemeinen. Röhrs: “Da haben wir sie schön aufs Glatteis geführt und liebevoll getestet, wie hoch der Aufklärungsbedarf ist. Gefühlte 32 Mal waren wir schon hier und noch immer ist keine Besserung eingetreten. Wir sind gezwungen wieder einzuspringen, um für Harmonie und Wohlstand zum Fest zu sorgen.”

Die Zuschauer erfuhren, dass der Text von “Stille Nacht heilige Nacht” nicht stimmen kann. Röhrs: “Es war ein zugiger Stall, vielleicht ein alkoholischer Vater dabei, das kann nicht still gewesen sein. Das muss ungefähr so geklungen haben.” Ein lautes fetziges Stück mit Kontrabass und Saxophon schloss sich an. Auf gleicher Weise enthüllten die Experten das Lied “Es ist ein Ros‘ entsprungen.” Da fehlt ein Buchstabe, dass gebührt schon die Logik, meinten die zwei: “Dem Weihnachtsmann ist ein Pferd entlaufen.”

“Oh Tannenbaum” spielten die Experten im fünfviertel Takt, schließlich gebe es keine geraden Bäume. Lustig fand Röhrs “Ihr Kinderlein kommet”, weil er dann immer an etwas Bestimmtes aus dem Reich der Fortpflanzung denken müsse. Fritsch konnte darüber gar nicht lachen: “Ich spiel das nicht, du weißt genau was ich da für Erfahrungen gemacht habe.” Fritsch zog eine lange Schnute und hielt sich die Ohren zu. Röhrs konterte: “Dann spiele ich das alleine und sie stoßen einfach dazu.” Letztlich spielte Fritsch mit. Extraschnell, in Sekunden war er durch. Erste Zuschauer wischen sich Lachtränen aus dem Gesicht.

Tolle Jazzarrangements gab es zu “Süßer die Glocken nie klingen”. Fritsch lobte: “Herr Röhrs was du da spielst ist wirklich Zucker, ich wusste gar nicht das du so gut spielen kannst.” Von leise zu stumm spielten beide beim Lied über die Schneeflocke. Die Lautstärke vom Schnee sollte aufgezeigt werden. Mit “Lasst uns froh und munter sein” gelang der Auftakt zur Trilogie des Frohsinns. Fritsch wusste das zum Frohsinn helfe, was in der Kneipe auf den Tischen stand und kam zum Randalierer Titel “Mach hoch die Tür”.

Über den Finanzbeamtentango “Morgen Kinder wird’s was geben” kamen die Experten zu ihren Blockflöten. Was zwei Instrumente für 6,80 Euro doch für Spaß bringen können. Fritsch verschluckte sich fast an seiner Blockflöte, als er bei “Vom Himmel hoch” in Ekstase geriet.

Die Aufklärungsquote der selbsternannten Experten liegt bei 0,38 Prozent. Fritsch: “Wer aufgepasst hat, kann Weihnachten in Harmonie und Wohlstand verbringen. Ansonsten rufen sie die Expertenhotline oder kommen nächstes Jahr wieder.” Das mit dem Wiederkommen ist allerdings nicht so einfach. Die Show war seit Wochen ausverkauft, eine besondere Werbung dafür war nicht nötig. Im “Hellingst 59” von Kalle Dietrich und Thekla Wischhusen sind die Experten traditionell am dritten Advent, voraussichtlich auch im nächsten Jahr. Dietrich: “Wer dabei sein möchte, sollte in einem halben Jahr mal nachfragen.”

Weihnachtsaufklärungsperformance mit Finanzbeamtentango und Randalierersong im “Hellingst59”
Hellingst. Gelangweilt saßen Reinhard Röhrs und Jan Fritsch (Die Experten) zum Start ihrer Weihnachtsaufklärungsperformance auf den Barhockern in der Kultkneipe “Hellingst 59”. Röhrs machte ein auf müde, gähnte immerwährend und klimperte auf der Gitarre: “Das reicht jetzt auch, nech?” fragte er Kollegen Fritsch. Dieser wollte ein weiteres Lied spielen, aber welches? Röhrs wusste es: “Das andere, oder?”
Fritsch weckte Röhrs und das Publikum, welches frisch vom Frühstück rüber gewechselt war: “Liebes Publikum, das können sie sich doch nicht gefallen lassen.” Dabei meinte er nicht nur den müden Start, sondern auch die Wahrheiten um das Weihnachtsliedgut im Allgemeinen. Röhrs: “Da haben wir sie schön aufs Glatteis geführt und liebevoll getestet, wie hoch der Aufklärungsbedarf ist. Gefühlte 32 Mal waren wir schon hier und noch immer ist keine Besserung eingetreten. Wir sind gezwungen wieder einzuspringen, um für Harmonie und Wohlstand zum Fest zu sorgen.”
Die Zuschauer erfuhren, dass der Text von “Stille Nacht heilige Nacht” nicht stimmen kann. Röhrs: “Es war ein zugiger Stall, vielleicht ein alkoholischer Vater dabei, das kann nicht still gewesen sein. Das muss ungefähr so geklungen haben.” Ein lautes fetziges Stück mit Kontrabass und Saxophon schloss sich an. Auf gleicher Weise enthüllten die Experten das Lied “Es ist ein Ros‘ entsprungen.” Da fehlt ein Buchstabe, dass gebührt schon die Logik, meinten die zwei: “Dem Weihnachtsmann ist ein Pferd entlaufen.”
“Oh Tannenbaum” spielten die Experten im fünfviertel Takt, schließlich gebe es keine geraden Bäume. Lustig fand Röhrs “Ihr Kinderlein kommet”, weil er dann immer an etwas Bestimmtes aus dem Reich der Fortpflanzung denken müsse. Fritsch konnte darüber gar nicht lachen: “Ich spiel das nicht, du weißt genau was ich da für Erfahrungen gemacht habe.” Fritsch zog eine lange Schnute und hielt sich die Ohren zu. Röhrs konterte: “Dann spiele ich das alleine und sie stoßen einfach dazu.” Letztlich spielte Fritsch mit. Extraschnell, in Sekunden war er durch. Erste Zuschauer wischen sich Lachtränen aus dem Gesicht.
Tolle Jazzarrangements gab es zu “Süßer die Glocken nie klingen”. Fritsch lobte: “Herr Röhrs was du da spielst ist wirklich Zucker, ich wusste gar nicht das du so gut spielen kannst.” Von leise zu stumm spielten beide beim Lied über die Schneeflocke. Die Lautstärke vom Schnee sollte aufgezeigt werden. Mit “Lasst uns froh und munter sein” gelang der Auftakt zur Trilogie des Frohsinns. Fritsch wusste das zum Frohsinn helfe, was in der Kneipe auf den Tischen stand und kam zum Randalierer Titel “Mach hoch die Tür”.
Über den Finanzbeamtentango “Morgen Kinder wird’s was geben” kamen die Experten zu ihren Blockflöten. Was zwei Instrumente für 6,80 Euro doch für Spaß bringen können. Fritsch verschluckte sich fast an seiner Blockflöte, als er bei “Vom Himmel hoch” in Ekstase geriet.
Die Aufklärungsquote der selbsternannten Experten liegt bei 0,38 Prozent. Fritsch: “Wer aufgepasst hat, kann Weihnachten in Harmonie und Wohlstand verbringen. Ansonsten rufen sie die Expertenhotline oder kommen nächstes Jahr wieder.” Das mit dem Wiederkommen ist allerdings nicht so einfach. Die Show war seit Wochen ausverkauft, eine besondere Werbung dafür war nicht nötig. Im “Hellingst 59” von Kalle Dietrich und Thekla Wischhusen sind die Experten traditionell am dritten Advent, voraussichtlich auch im nächsten Jahr. Dietrich: “Wer dabei sein möchte, sollte in einem halben Jahr mal nachfragen.”

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