Das Parfum von Patrick Süskind

Ich weiß nicht, ob ich mich freuen oder ärgern soll. Freuen, dass ich das Buch durch habe oder ärgern, dass ich es überhaupt gelesen haben. Meine klare Empfehlung daher: nicht lesen! Das hat gleich mehrere Gründe. Zeitgemäß von der Sprache her ist das Ding schon lange nicht, allerdings wage ich zu bezweifeln, ob etwas ähnliches überhaupt jemals passieren könnte.

Zum Inhalt: Irgendwo an einem Hafen, wo es wie die Hölle stinkt gebärt eine Fischverkäuferin an ihrem Stand ein Baby. Dies landet unterm Tisch bei den Fischresten, wird allerdings gerettet. Dieses Kind riecht nicht, kann dafür aber besser riechen als jeder andere Mensch/Tier/Maschine.

Logisch, dass es zum besten Parfümmacher wird, ohne allerdings Ahnung von der Materie zu haben. Irgendwann hat er aber die Schnauze voll und flüchtet für Jahre in eine Höhle, ernährt sich von Erde und anderes Zeugs, leckt am nassen Felsen. Nach zwanzig Jahren hat er auch davon die Schnauze voll und landet in einer Stadt.

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